Mit der Kulisse von "Ruhroel", dem Kraftwerk und dem Windpark auf der Halde Scholven im Hintergrund, verlebten 43 Seniorinnen und Senioren einen schönen Nachmittag auf dem Bauernhof Dalhaus in Altendorf-Ulfkotte.

senioren1Unter dem Motto „Landwirtschaft mal anders“ hatte die CDU Schermbeck auch in diesem Jahr zu ihrem traditionellen Ausflug für Senioren eingeladen. Auf dem Bauernhof konnten sich die Teilnehmer über die heutigen Bedingungen in der Landwirtschaft informieren. Neben der traditionellen Landwirtschaft sind viele Landwirte auch zu einer Direktvermarktung ihrer Produkte übergegangen.

So ist neben Spargel- und Erdbeeranbau auch ein Hofcafé und Hofverkauf vorhanden. Ebenso trifft man hier auf eine Naturheilpraxis, welche von der Bäuerin Claudia Dahlhaus geleitet wird.

Diese informierte über die Entwicklungen in der Landwirtschaft, sowie den Kulturgarten Ruhrgebiet der im Rahmen des Projekt Kulturhauptstadt 2010 vom RVR angelegt wurde.

senioren2Hier sollen auf einer Streuobstwiese alte Obstsorten erhalten bleiben. Auch der Gahlensche Kohlenweg wird hier symbolisch nachgebildet.

Alle Teilnehmer lauschten interessiert den Ausführungen von Frau Dalhaus.

Nach einem zweistündigen Aufenthalt, bei dem auch Kaffee und Kuchen nicht fehlen durften, trat die Gruppe mit neuen Erkenntnissen zur heutigen Landwirtschaft die Heimreise an.

Die Seniorinnen und Senioren bedankten sich bei der CDU Schermbeck und Reiseleiter Antonius Jansen für den gelungenen Nachmittag.

jugendfeuerwehrMit 38 Spezial-Handschuhen für die Jugendfeuerwehr unterstützt die CDU Schermbeck die Arbeit des Feuerwehr-Nachwuchses. Bisher konnten die Handschuhe aus finanziellen Gründen nicht angeschafft werden. Dem wollten CDU und Junge Union Abhilfe schaffen.

Am 05.06.2012 war es soweit und die neuen Handschuhe, welche auch den Sicherheitsanforderungen der Feuerwehr entsprechen, konnten der Jugendfeuerwehr im Beisein von Gemeindebrandmeister Gregor Sebastian und dem Leiter der Jugendfeuerwehr Thomas Bienbeck übergeben werden.

Die CDU Schermbeck wünscht viel Spaß und „Gut Schlauch“!

Im Rahmen der CDU-Mitgliederversammlung am 22.05.2012 wurde das Thema Fracking - der unkonventionellen Gewinnung von Erdgas - aus den Reihen der Mitglieder angesprochen. Es wurde die Befürchtung geäußert, dass Schermbeck als betroffene Kommune zu spät über eventuellen Bohrungen informiert wird, da die Gemeinde nicht in das Genehmigungsverfahren eingebunden ist.

Dies läuft federführend über die für Bergrecht zuständige Bezirksregierung in Arnsberg. Schermbeck liegt über einem in Frage kommenden Abbaufeld mit dem Namen "WeselGas".

Die CDU-Fraktion beantragt daher, dass die Politik in Schermbeck über Bohrungen informiert wird, damit schnellere Reaktionen möglich sind.

In den letzten Tagen war das Thema Fracking auch in den lokalen Medien vertreten. So wurde die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss von Bürgerinitiativen und den Grünen kritisiert, weil sie sich angeblich im Bundestag für das Fracking-Verfahren ausgesprochen hat.

Das Gegenteil ist richtig! Anbei erhalten Sie daher zwei Stellungnahmen von Frau Weiss zu diesem Thema. In diesenin schildert Frau Weiss deutlich ihre Position gegen das Fracking. In einem gemeinsamen Telefonat mit dem CDU-Vorsitzenden Christian Hötting hat sie diese Aussage noch einmal bekräftigt.

Die CDU Schermbeck, wie auch der CDU-Landesverband Nordrhein-Westfalen und unsere Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss lehnen jegliches umwelt- und gesundheitsschädigendes Fracking ab, welches in der Bevölkerung keine Akzeptanz findet! Insofern sind die Befürchtungen der Bürgerinitiativen aus unserem Gebiet und die populistischen Aussagen der Grünen nicht zutreffend.

Die CDU bleibt an dem Thema Fracking dran. Der Schutz der Umwelt und der Menschen geht vor energiepolitischen und wirtschaftlichen Interessen.

Datei:
Antrag_Informationen__ber_Bohrungen_24.05.2012.pdf
Erklärung_zum_Thema_Fracking_Sabine_Weiss.pdf
Pressemitteilung_Fracking_Sabine_Weiss__MdB_23.05.2012.pdf

Im Rahmen einer auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger offenen Mitgliederversammlung diskutierte die CDU das von der Gemeinde vorgelegte Spielplatzkonzept. Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Ratsfraktion hatte sich intensiv mit dem Konzept beschäftigt, die Daten ausgewertet und jeden Spielplatz persönlich in Augenschein genommen.

CDU-Vorsitzender Christian Hötting betonte, dass es sich bei den vorgestellten Ergebnissen zunächst nur um eine Diskussionsgrundlage handeln würde.

Im Rahmen der nächsten Schritte könne dieser Entwurf noch von Bürgern diskutiert und verändert werden.

Zu diesem Zwecke wurde auf der Homepage der CDU Schermbeck unter "Bürgerbeteiligung" ein eigener Bereich geschaffen in welchem man Informationen zum Konzept erhält und Anregungen geben kann.

Am 04.06.2012 wird das Thema mit den dann vorliegenden Anregungen aus der Bürgerschaft in der Fraktion diskutiert und am 06.06.2012 im Betriebsausschuss beraten. Dann erst werde man eine erste Marschrichtung für die Verwaltung gefasst haben.

Grundsätzlich wurde festgehalten, dass sich eine Aufgabe von Spielplätzen in der Form positiv bemerkbar machen muss, dass die Gemeinde Geld einspart und der Bauhof Arbeitsstunden. Diese sollen dann in die Pflege der weiterhin bestehenden Spielplätze investiert werden. Dazu müsste die Verwaltung dann konkrete Berechnungen vorlegen um bewerten zu können, ob die bisherigen Überlegungen Sinn machen.

"Lieber weniger Spielplätze besser pflegen und attraktiv gestalten, als viele, teilweise wenig genutzte Spielplätze nur unzureichend." war der Tenor der Versammlung. Aus der Vorstellung ging hervor, dass Schermbeck gut mit Spielplätzen (24 im Gemeindegebiet) abgedeckt sei und bei einer Aufgabe kein "Kahlschlag" erfolge. Darauf sein in der Arbeitsgruppe geachtet worden.

Aus der Versammlung wurde der Wunsch laut, dass eine Aufgabe von Spielplätzen nicht zu "wilden Müllkippen" führen dürfe, sondern eine Nachnutzung ins Auge gefasst werden sollte. Auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sollte darüber nachgedacht werden, Plätze für ältere Menschen zu schaffen.

Eine weitere Feststellung der Arbeitsgruppe war der Grundsatz, dass die durch die Aufgabe von Spielplätzen frei werdenden Flächen nicht verkauft oder bebaut werden sollen.

Sie sollen sich weiterhin im Besitz der Gemeinde befinden und höchstens für eine Nachnutzung verpachtet werden. Nur wenn eine sinnvolle Nachnutzung gefunden wird, soll der Spielplatz letztlich aufgegeben werden.

Einig war man sich in der Einschätzung, dass das Spielplatzkonzept ein dauerhaft laufender Prozess ist und wie viele andere Dinge einer ständigen Betrachtung unterworfen sein muss.

"Wir wollen nicht nur aus finanziellen Erwägungen Spielplätze aufgeben, denn die rein finanzielle Einsparung ist nicht der entscheidende Faktor. Das wäre zu kurz gegriffen und nicht Sinn der Sache. Eltern und Kindern wäre mehr gedient, wenn man die verbliebenen Ressourcen an Geld und Zeit gezielter einsetzt um letztlich mehr davon zu haben. Das große Netz von Spielplätzen bietet hier Ansatzmöglichkeiten, ohne dass es zu einem Kahlschlag kommt." erläuterte Christian Hötting.

Auch in Zukunft sollen Kinder in Schermbeck gut spielen können, wenngleich sich das Freizeitverhalten mit den Jahren auch verändert hat. Das merkt man auch an der Spielplatznutzung.

Darum ist es ein weiterer Grundsatz der Arbeitsgruppe, dass es in jedem größeren Ortsteil auch weiterhin einen Spielplatz geben muss.

 

Datei:

mitgliederversammlung-22-05-2012.pdf

Im Frühjahr des Jahres hat die Gemeindeverwaltung mit dem Spielplatzkonzept eine umfangreiche Dokumentation über den Zustand der Schermbecker Spielplätze der Politik vorgelegt.

spielplatz

Mit Hilfe dieses Konzeptes soll die Politik nun über folgende Fragen diskutieren:

  • Gibt es ein ausreichendes und flächendeckendes Spielplatzangebot?
  • Welche Spielplätze sind aufgrund des demographischen Wandels möglicherweise nicht mehr nötig?
  • Welche Spielplätze sind zur Attraktivitätssteigerung besonders weiterzuentwickeln?
  • Welche Spielplätze sind von ihrer Ausstattung her nicht dem Benutzerkreis angemessen und wie sollte eine entsprechende Ausstattung aussehen?
  • Welche Mittel sind in den nächsten Jahren erforderlich?

Die CDU-Fraktion hat sich im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit dieser Fragestellung beschäftigt.

Die ersten Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen nun offen diskutiert werden. Zu diesem Zwecke findet am 22. Mai 2012 um 19.30 Uhr eine offene Mitgliederversammlung in der Gaststätte Overkämping statt. Neben den Mitgliedern der CDU sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen um mitzureden und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die CDU hofft daher auf eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Die Ergebnisse der Versammlung sollen dann in die Beratungen der CDU-Fraktion am 04.06.2012 fließen. Am 06.06.2012 tagt dann der Betriebsausschuss zu diesem Thema.

"Wir haben im Rahmen der Haushaltsberatungen betont, wie wichtig uns die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung der sie betreffenden Konzepte ist. Die CDU hat versprochen die Bürger zu beteiligen und hält Wort. Darum würden wir uns über eine breite Beteiligung freuen. Die ersten Arbeitsergebnisse sind lediglich eine Diskussionsgrundlage." betont CDU-Vorsitzender Christian Hötting.

Beim Thema schnelleres Internet im Außenbereich hakt die CDU nach. Bereits vor einiger Zeit hat die CDU Damm/Dämmerwald/Weselerwald das Thema aufgegriffen und in die politischen Beratungen gebracht, sowie eine Bürgerversammlung durchgeführt.

Internetkabel

Bereits mehrfach beschäftigte sich auch der Wirtschaftsförderungsausschuss (WFA) mit dem Thema. Zuletzt war dieses mehrfach ins Stocken geraten, nachdem Vertreter der Telekom immer wieder vereinbarte Termine abgesagt hatten.

Es wird aber Zeit, in dieser Angelegenheit wieder voran zu kommen. Darum hat die CDU beantragt, dass Thema wieder auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des WFA zu setzen, damit weitere Schritte vereinbart werden können.

Dateien:
Antrag_Bericht_Internetverbindung_Au_enbereich_21.05.2012.pdf