Die CDU Schermbeck legt großen Wert darauf, jungen Familien und ihren Kindern Spitzenqualität im Grundschulbereich anzubieten. Die Christdemokraten in Schermbeck bekennen sich darüber hinaus klar zu einer soliden Finanzpolitik und haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass der Schuldenberg Schermbecks konstant schmilzt. „Wir sind der Meinung, dass es beste Qualität im Bildungsbereich und einen Grundschulstandort in Schermbeck mit Zukunft auch für 13 Millionen Euro geben kann“, erklärt Gemeindeverbandsvorsitzender Ulrich Stiemer. „Wir müssen für einen teuren Prestigebau, der möglicherweise weit über 20 Millionen Euro kosten wird, kein finanzielles Abenteuer eingehen. Teuer ist nicht grundsätzlich besser.“

Die CDU Schermbeck wirbt deshalb dafür, beim anstehenden Ratsbürgerentscheid mit „NEIN“ zu stimmen und einen teures Kommunales Bildungszentrum mit Dreifachsporthalle an der Weseler Straße für über 20 Millionen Euro abzulehnen. „Es gibt vergleichsweise junge Gebäude, bei denen es sich lohnt zu analysieren, ob sie erhalten und weiter genutzt werden können. Das sind zum Beispiel die Sporthalle an der Schienebergstege oder der relativ junge Pavillon an der Weseler Straße. Dazu soll am alten Standort ja auch ein modernes Schulgebäude – ein Neubau - entstehen. Mit diesen Plänen können wir unserer Ansicht nach mindestens sieben Millionen Euro sparen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat, Rainer Gardemann.

In dieser Legislaturperiode sind unter CDU-Mehrheit und Bürgermeister Mike Rexforth die Verbindlichkeiten der Gemeinde Schermbeck von 2014 bis zum Ende des vergangenen Jahres von 13,8 Millionen Euro auf ca. 9,5 Millionen Euro zurückgeführt worden. „Oberstes Ziel bleibt für die CDU Schermbeck die Rückerlangung der finanziellen Handlungsfähigkeit. Wir brauchen keine finanziellen Husarenritte“, betont Ulrich Stiemer, der darauf hinweist, dass Schermbeck sich in der Haushaltssicherung befinde und durch finanzielle Überlastungen Steuererhöhungen nicht grundsätzlich auszuschließen seien. „Wir haben trotz der finanziellen Folgen der Coronakrise noch viele andere, wichtige Projekte in Schermbeck, die umzusetzen sind und viel Geld kosten.

Die deutliche Mehrheit der anderen im Rat vertretenen Parteien lehnt ebenfalls einen teuren Neubau für über 20 Millionen Euro ab. Ulrich Stiemer appelliert an alle Schermbeckerinnen und Schermbecker: „Der Ratsbürgerentscheid ist eine reine Briefabstimmung. Bitte beantragen Sie schnell die Briefwahlunterlagen und stimmen Sie mit NEIN. Am 26. Juli fällt die Entscheidung. Erliegen Sie nicht den Lockrufen der Befürworter des Prestigebaus, denen Gemeindefinanzen und Schuldenmacherei offenbar egal sind.“

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