Ulrich Stiemer ist auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Schermbeck am Dienstag, 20. November, in der Gaststätte Overkämping einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt worden. Seine Stellvertreter sind Hildegard Neuenhoff (aus dem Ortsverband Damm-Dämmerwald), Christian Schröder (aus dem OV Schermbeck) und Wilhelm Hemmert-Potmann (aus dem OV Gahlen). So stellen künftig alle drei Ortsverbände stellvertretende Vorsitzende des Gemeindeverbandes. Als Schatzmeister wurde Hubert Große-Ruiken bestätigt. Als Schriftführer fungiert Alexander Warmers, Mitgliederbeauftragter ist fortan Marc Lindemann, Pressesprecher Elmar Venohr. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Johannes Ebbert, Kathrin Felisiak, Hildegard Franke, Christian Gaffke, Rainer Gardemann, Andre Rademacher, Egon Stuhldreier, Florian Weßel und Klemens Wilkskamp.

Zunächst verlas der Vorsitzende Ulrich Stiemer nach der Begrüßung ein Grußwort der heimischen Landtagsabgeordneten Charlotte Quik, in dem sie über Neues aus der Landespolitik informierte und noch einmal auf die gemeinsame Bürgersprechstunde hinwies, die sie zusammen mit Bürgermeister Mike Rexforth am Montag, 10. Dezember, ab 19 Uhr in der Gaststätte Overkämping abhalten wird. Organisiert wird der Termin vom CDU-Gemeindeverband.
Anschließend berichtete Vorsitzender Ulrich Stiemer über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. „2018 war eher ein ruhiges Jahr“, so Stiemer. „Keine Wahlen, aber dennoch kam keine Langeweile auf.“ Er verwies auf die zahlreichen Aktionen: Neujahrsempfang mit dem damaligen Finanzstaatssekretär Jens Spahn (der heute Bundesgesundheitsminister ist); Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Schermbeck im Februar, auf dem der neue Vorsitzende Marc Lindemann Hildegard Franke ablöste; Umweltaktion und Osterstand im März; Berlinfahrt auf Einladung von Sabine Weiss MdB und Neumitgliederfrühstück bei Mühlenbrock im April; Einladung zum AFS Sommerfest und Kreisparteitag im Juni; Fahrradtour mit dem OV-Gahlen im Juli; Hallenbadaktion für Kinder im August; Infostand „Unsere Heimat. Unsere Werte.“ parallel zum AfD-Stand, Besuch des Löschzuges Altschermbeck mit Charlotte Quik MdL und Kreisdelegiertenversammlung mit Ministerin Ina Scharrenbach im September; Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Mike Rexforth bei Triptrap in Üfte im Oktober; Klausurtagung zum Haushalt 2019. Dazu verwies Ulrich Stiemer auf den Stammtisch, der jeden zweiten Donnerstag im Monat im Gasthof Zur Linde in Schermbeck stattfindet und im kommenden Jahr ein neues Konzept erhalten soll. Es seien Themenabende mit besonderen Gästen geplant, so Stiemer. Er zeigte sich zufrieden mit dem Stand von aktuell 223 Mitgliedern, betonte aber zugleich daran zu arbeiten, dass sich künftig noch mehr junge Menschen für Politik interessieren. Stiemer: „Jedes neue Mitglied macht uns stärker, um unsere Ziele durchzusetzen.“ Ausführlich ging er noch einmal auf den Informationsstand ein, der parallel zum Infostand der AfD errichtet wurde und dem sich viele Parteien und Vereinigungen angeschlossen hatten. Weit mehr als 800 Bürger hatten mit einem Fingerabdruck ein Zeichen gegen Rechts auf eine Plakatwand gesetzt und die mehrere Stunden dauernde Veranstaltung besucht.
Schließlich dankte der Vorsitzende auch der örtlichen Landtagsabgeordneten Charlotte Quik, die sich dafür eingesetzt hatte, dass der CDU-Gemeindeverband am 15. Januar um 19 Uhr im Ratssaal des Schermbecker Rathauses NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu Gast haben wird. Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind willkommen.
Positive Zahlen konnte Schatzmeister Hubert Große-Ruiken vermelden. Die gute finanzielle Lage biete beste Voraussetzungen, um gestärkt in den Europawahlkampf 2019 und den Kommunalwahlkampf 2020 zu gehen.
Als Gastreferent des Abends berichtete Arnd Cappell-Höpken aus Hünxe-Drevenack, Kreistagsmitglied und Mitglied der RVR-Verbandsversammlung, über die regionale Entwicklungsplanung. Diese wird derzeit im ganzen Kreis Wesel kontrovers diskutiert. Der über 2000 Seiten schwere Regionalplan wurde acht Jahre lang erarbeitet und legt fest, wie sich das Gebiet in den kommenden 15 bis 20 Jahren entwickeln soll. Bis zum 1. März müssen die Kommunen ihre Stellungnahme abgeben.

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