Mit der Themenwoche „Infrastruktur“ hat CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik die vielen Versäumnisse der rot-grünen Landesregierung auf diesem Gebiet auch in unserer Region erfahren. „NRW steht vor einem Verkehrsinfarkt. Es muss dringend in den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden. NRW muss im Ländervergleich von den letzten Plätzen fort. Ich werde mich als starke Stimme für unsere Heimat in Düsseldorf einsetzen, dass es in unserer Region in diesem Bereich endlich wieder voran geht“, hat sich Charlotte Quik auf ihre Agenda geschrieben.

In der kommenden Woche dreht sich nun alles um „Familie und Bildung“. „Das sind zwei der wichtigsten Politikfelder, denn hier liegt unsere Zukunft. Momentan dümpelt NRW leider auch hier auf den bundesweiten Schlusslichtplätzen herum. Wir haben in NRW die geringsten Pro-Kopf-Bildungsinvestitionen. Besonders erschreckend ist, dass das Kita-System vor dem Kollaps steht. Das will, ja das muss ich ändern! In Düsseldorf! Schluss mit Schlusslicht NRW!“

Deshalb will sich die CDU-Landtagskandidatin direkt vor Ort über die Situation informieren. Es stehen Besuche von Kindertagesstätten in Möllen, Hamminkeln und Schermbeck an. Auch in der Werkstatt Obrighoven der Lebenshilfe Unterer Niederrhein wird Charlotte Quik zu Gast sein und sich die Belange der betroffenen Familien genau anhören.

Im Rahmen einer Bildungskonferenz zusammen mit Sven Volmering MdB, Oberstudienrat und Bildungsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wird das Thema Schulpolitik unter dem Motto „Politik trifft Praxis“ thematisiert. „Wir möchten mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern ins Gespräch kommen und aus erster Hand erfahren, welche Erwartungen sie an eine gute Schulpolitik haben.“ Nach der Schule geht es weiter: Das Thema Ausbildung wird bei einem Besuch von Carsten Linnemann MdB vertieft. Gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU wird Charlotte Quik die Wohnwelt Fahnenbruck in Voerde besuchen und das Thema von allen Seiten beleuchten: „Ich bin auch diesmal wieder gespannt auf die Erkenntnisse dieser Themenwoche.“

Die abgelaufene Themenwoche „Infrastruktur“ hatte klar und deutlich gezeigt, dass NRW mehr kann und nicht in vielen Vergleichen Schlusslicht in Deutschland sein muss. Die rot-grüne Landesregierung hat den Planungs- und Bauhochlauf, den die Rüttgers-Regierung erreicht hatte, abgewürgt, weil man nicht auf Vorrat planen wollte. Die Folge: Bundesmittel im zweistelligen Millionenbereich wurden nicht abgerufen. Endlose Blechlawinen, unkoordinierte Baustellen, Verspätungen, marode Straßen und Brücken: NRW steht vor dem Verkehrsinfarkt.

Und auch in der Region kommt die so wichtige Modernisierung nur schleppend voran. Der Bau der Südumgehung Wesel hat sich verzögert. Bundesstraßen im Kreis sind marode (u.a. Dinslakener Landstraße, Schermbecker Landstraße), Ampelschaltungen vorsintflutlich. Handwerker, so hat die IHK ausgerechnet, stehen in der Region bis zu sechs Stunden pro Woche im Stau.

„Die Tatsache, dass extrem wichtige Projekte so lange auf sich warten lassen, ist darauf zurückzuführen, dass die rot-grüne Landesregierung 2011 alle Planungsverfahren angehalten hat“, erklärte Klaus Voussem, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion auf einem Ortstermin. „Deswegen hinken wir hinterher.“ Hinzu komme, so der Fachmann, dass NRW kein Konzept habe, wie man den Bundesverkehrswegeplan 2030 umsetzen soll. „Ganz im Gegensatz zu Bayern. Die haben schon für mehrere Milliarden Euro Pläne in der Schublade.“

Soweit das Auge reicht, hieß es schließlich beim Ortstermin mit den CDU-Gemeindeverbänden Schermbeck und Hünxe auf dem Mühlenberg. „Das geplante touristische Aussichtsplateau Mühlenberg ist ein schönes Beispiel für eine sinnvolle Nachfolgenutzung einer Abgrabung und Aufschüttung. „Ich werde mich zusammen mit der CDU dafür einsetzen, dass das Projekt ‚Touristisches Aussichtsplateau Mühlenberg’ unter Berücksichtigung der Belange aller Beteiligten realisiert werden kann und die Firma Nottenkämper endlich die Genehmigung für den Hafen bekommt sowie im Regionalplan ausreichend Flächen für die Tongewinnung ausgewiesen werden.“, so Charlotte Quik.

Bei einem Besuch der Kläranlage in Schermbeck, die derzeit aufwändig erweitert wird, ging es um einen weiteren zentralen Bestandteil der Infrastruktur. „Kläranlagen sind unverzichtbar für die Qualität unserer Gewässer. Dort werden Schadstoffe eliminiert und damit unser Trinkwasser geschützt. Eine hochinteressante und komplexe Materie. Eine funktionierende und moderne Infrastruktur ist klassische ‚Dableibevorsorge‘ und überlebenswichtig für unseren ländlichen Raum“, betont Charlotte Quik.