Die Gemeinde Schermbeck hat es geschafft. Die meisten Haushalte, die sich im Ortskern für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, sind mittlerweile an das Netz der Deutschen Glasfaser angeschlossen. Nun wird nach Lösungen gesucht, das schnelle Internet auch für die Außenbereiche verfügbar zu machen. Am 13. Februar ist nun der Stichtag für Bricht. Bis zu diesem Zeitpunkt, müssen sich die ursprünglichen 110 Interessenten, verbindlich für einen Glasfaseranschluss entschieden haben – dann kommt Glasfaser ebenfalls nach Bricht.

„Die Bürger in Bricht haben in dieser Woche einen großen Schritt gemacht. Aktuell sind ca. 75% und damit 83 der benötigten 110 Verträge abgeschlossen“, sagt CDU-Bürgermeister Mike Rexforth. „Ich kann alle Bürger in Bricht nur ermutigen, sich mit dem Thema Glasfaser auseinandersetzen. Die einmalige Gelegenheit, diese zukunftsweisende Technologie auch nach Bricht zu holen, sollten wir uns nicht entgehen lassen. Besonders stolz bin ich auch darauf, dass wir hierbei auf kommunaler Ebene und über Parteigrenzen hinweg, zusammenarbeiten“, fügt Mike Rexforth hinzu.

Und was macht die Landesregierung? Im rot-grünen Koalitionsvertrag stand noch das hehre Ziel, dass bis 2018 alle Haushalte in NRW an das schnelle Internet angeschlossen werden sein sollen. Der grüne Umweltminister Johannes Remmel spricht mittlerweile nur noch von 85%. Und das obwohl die Digitalisierung als eines der Kernthemen der Landesregierung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft propagiert wird.

„Die Landesregierung hat den flächendeckenden Breitbandausbau verschlafen. Wir sind weit von dem ursprünglichen Ziel entfernt, alle Haushalte an das Glasfasernetz anzuschließen. Wir sehen eine wahre politische Rolle rückwärts“, sagt die CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik. „Der ländliche Raum fällt, wie so oft bei politischen Vorhaben unserer rot-grünen Landesregierung, komplett hinten herüber. Die Schermbecker haben sich, dank des engagierten Einsatzes des CDU-Bürgermeisters Mike Rexforth und der Deuten Glasfaser, selbst geholfen. Die Förderung des Breitbandausbaus, ist aber eigentlich eine originäre Aufgabe der Landesregierung, hier hat diese komplett versagt“, fügt Charlotte Quik hinzu.

Fazit: Es läuft gut für Schermbeck. Trotz und nicht wegen rot-grünen Landesregierung.